Hautkrebsvorsorge

Erkennung von Hautkrebs und Hautkrebsvorstufen, Untersuchungen von Muttermalen und Leberflecken, Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs ist keine Frage des Alters und sollte immer rechtzeitig behandelt werden. Der Hautkrebs nimmt weltweit zu. Alle Formen des Hautkrebses – Melanom, Basaliom, aktinische Keratosen, Spinaliom oder Lymphome – wie können wir in unserer Hautarztpraxis dagegen etwas tun und die für sie beste Therapie finden?
Die Behandlung von Hautkrebs kann heute sehr vielseitig und schonend erfolgen. An erster Stelle steht jedoch die rechtzeitige und genaue Untersuchung Ihrer Muttermale und Leberflecken.

Die Diagnostik von Muttermalen oder hautkrebsverdächtigen Veränderungen der Haut wird in unserer Praxis ausschließlich mit der Computer-Auflicht-Mikroskopie durchgeführt. Durch diese neuartige Methode werden alle Muttermale in 70facher Vergrößerung am Computerbildschirm betrachtet und untersucht. Sollten Auffälligkeiten auf hautkrebsverdächtige Veränderungen hindeuten, so kann der im Computer integrierte Mole-Analyzer den Leberfleck einscannen und zwischen gut- oder bösartig differenzieren. Ferner können die Muttermale zur Verlaufskontrolle eingespeichert werden.

 

Therapie von Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratosen)

Hautkrebsvorstufen (sog. aktinische Keratosen) können u.a. mit einem Laser entfernt werden (CO2-Laser oder Erbium-Laser).

Ferner können bei uns zur Therapie der aktinischen Keratosen, Peelings und Salbentherapien durchgeführt werden – Imiquimod-Creme (Aldara®), Solaraze-Creme® (Diclofenac mit Hyaluronsäure), 5-Fluoruracil (Efudix-Creme®).
Zur Behandlung von Hautkrebs und Hautkrebsvorstufen gibt es in unserer Hautarztpraxis  als sehr schonende Hautkrebsbehandlung die photodynamische Therapie (PDT). Über Jahre hat sich diese mit hervorragenden kosmetischen Ergebnissen einhergehende Therapie in der Behandlung von aktinischen Keratosen (Hautkrebsvorstufen zumeist im Gesicht), Morbus Bowen und flachen Basaliomen bewährt und etabliert.

Bei der PDT erfolgt die Entfernung des Hautkrebses mit Hilfe einer lichtsensibilisierenden Creme (Aminolävulinsäure) und einer speziellen Lichttherapie (wassergefiltertes Infrarotlicht, kaltes Infrarotlicht). Ein photodynamischen Effekt (lichtsensibilisierende Spezialcreme + Licht) mit Bildung von Sauerstoffradikalen in den hautkrebsbefallenen Zellen zerstört nur die vom Hautkrebs befallenen Hautbereiche. Erst die Kombination von Licht und Creme führt zu biologischen Reaktionen der Haut. Die photodynamische Therapie wird in einer oder in zwei kurzen Behandlungssitzungen im Abstand von einer Woche bei uns in der Praxis durchgeführt.
Die spezielle Creme (z. B. Metvix® oder ALA-Creme) wird für 4 Stunden auf den Hautkrebs aufgetragen und im Anschluss 10 bis 30 Minuten belichtet.

Ablauf der PDT-Behandlung bei Hautkrebs:
Die vom Hautkrebs befallenen Hautareale werden mit der lichtsensibilisierenden Creme eingestrichen und anschließend mit einem lichtundurchlässigen Verband für 3-4 Stunden abgedeckt. Während der erforderlichen Einwirkzeit der Creme können Sie in die Arbeit gehen, im Wartezimmer verweilen oder Besorgungen in der zu Fuß etwa 5 Minuten entfernten Innenstadt erledigen. Nach der Einwirkzeit erfolgt dann die Lichtbehandlung mit rotem Kaltlicht für ca. 10-30 Minuten.

Der Vorteil der PDT gegenüber Operationen liegt in der Schonung gesunder Haut und der narbenlosen Abheilung. Die wissenschaftlichen Untersuchungen universitärer Zentren zeigten eine Erfolgsquote bei Hautkrebs von über 95%.

Die privaten Krankenversicherungen und Beihilfen übernehmen generell die Kosten der Behandlung.

Therapie von weißem und schwarzem (Melanom) Hautkrebs

Liegen bei Ihnen tiefer eingedrungene Hautkrebsarten wie Spinaliome, tiefe Basaliome oder Melanome vor, so werden diese operativ entfernt. Unter histologischer Kontrolle des Pathologen werden diese beurteilt und deren vollständige Entfernung bestätigt.