Fettabsaugung

Liposuction (Fettabsaugung), Fett-weg-Spritze (Lipolyse) und Kryolipolyse

Die Fettabsaugung (Liposuction, Fettabsaugen) stellt in unserer Hautarzt-Praxis eine häufige Fragestellung und einen oft praktizierten ästhetisch-operativen Eingriff dar. Eine Fettabsaugung ist eine ideale Methode zur Reduktion störender Fettpolster an den Oberschenkeln, Unterschenkeln, Gesäß, Kinn, Hals, Brustbereich und an den Hüften. Als Alternativmethode zur Entfernung kleinerer Fettpolster gibt es heutzutage die sogenannte Fett-weg-Spritze (Injektions-Lipolyse). Störende Problemzonen können durch beide Methoden dauerhaft beseitigt werden.

Viele normalgewichtige Menschen haben ihre sogenannten Problemzonen. Das sind Körperstellen, an denen sich trotz Sport und bewusster Ernährung unschöne Fettpölsterchen bilden. Wo vernünftige Ernährung und Sport nicht helfen, lassen sich größere Fettansammlungen noch immer am besten durch die Fettabsaugung beseitigen. Die Fett-weg-Spritze und auch die Kryolipolyse sind dagegen für alle kleineren Fettdepots geeignet.

Vor einer Fettabsaugung steht immer ein ausführliches ärztliches Beratungsgespräch. Hier werden mit Ihnen nach genauer Untersuchung und Befunderhebung die für Sie optimalsten Therapieoptionen besprochen.

FettabsaugungIn unserer Praxis und Klinik erfolgt die Fettabsaugung mit Hilfe feinster oszillierender Kanülen von 2-3 mm Durchmesser (Vibrations-Liposuction). Diese vibrierenden Absaugkanülen schütteln und saugen die Fettzellen schonend aus den Problemzonen unter der Haut. Ferner erfolgt die Fettabsaugung in einer äußerst schonenden und sicheren Form der Lokalanästhesie (Tumeszenz-Lokalanästhesie). Entsprechen den internationalen Erfahrungen der behandelnden Ärzte und der sich ständig verfeinernden Techniken ist dieses Verfahren der internationale Standard der Fettabsaugung. Die Fettabsaugung ist heutzutage zumeist ambulant durchführbar. Bei Bedarf kann eine Dämmerschlaf-Beruhigung gegeben werden. Bei einer weiten Anreise stehen bei uns mehrere Patientenbetten für eine postoperative Überwachung über Nacht zur Verfügung (siehe auch www.venusklinik.de).

 

Lipolyse (Fett-weg-Spritze, Injektions-Lipolyse)

Seit vielen Jahren wird in zahlreichen internationalen Kliniken und Praxen ein Extrakt aus der Sojabohne zur Auflösung von umschriebenen Fettdepots eingesetzt. Dieses Medikament (Phosphatidylcholin, Lipostabil, Dermastabilon) bewirkt durch spezielle Stoffwechselprozesse eine lokale Entfernung und Auflösung störender Fettpolster. Bekannt wurde dieses Verfahren unter dem Namen Fett-weg-Spritze.
Folgende Körperregionen lassen sich mit der Fett-weg-Spritze behandeln:
Reiterhosen, Doppelkinn, Wangen, Oberschenkel, Gesäß, Fettpolster an der Taille, Hüften, Ober- und Unterbauch, Arme, Knie, Rücken und Brust.
Bei der Lipolyse wird überschüssiges Körperfett durch Injektion von speziellen fettauflösenden Substanzen abgeschmolzen und dem Stoffwechsel zugeführt. Diese Therapie ist eine minimalinvasive Methode, mit der sich auf sehr schonende Art Problemzonen beseitigen lassen. Zumeist sind 3 Behandlungen im Abstand von etwa 4 Wochen für ein gutes kosmetisches Ergebnis erforderlich. Die etwa 20-40 Minuten dauernde Behandlung erfolgt ambulant und beeinträchtigt die Arbeitsfähigkeit in der Regel nicht. Mit umschriebenen Schwellungen in den behandelten Arealen ist jedoch für etwa 48 Stunden zu rechnen. Die Kosten der Behandlung belaufen sich je nach Aufwand und Region zwischen 200-300€ je Sitzung. Derzeit bestehen keine Hinweise auf ernsthafte Gefahren oder Nebenwirkungen der Lipolyse. Da es bei der Behandlung zur Entzündung und zur Zerstörung von Fettzellen kommt, sind folgende Nebenwirkungen möglich: Brennen, Blutergüsse und einen Druck im Bereich der Einstichstellen. Juckreiz, Schmerzen, Rötung und deutliche Schwellung für einige Tage treten nahezu immer auf. Nach veröffentlichten Zahlen sind 17% der Patienten nach einer Behandlung zufrieden, 72% nach zwei Behandlungen. Über Therapieresistenzen wird jedoch berichtet oder sind zu beobachten.

 

 Kryolipolyse

Bei der Kryolipolyse handelt es sich um ein schonendes Verfahren, bei dem mit Kälte (Kryo) Fett­gewebe aufgelöst wird (Lipolyse). Im Gegensatz zu normalen Körperzellen gefrieren Fettzellen schon bei 4 Grad Celsius. Durch das Einfrieren werden die Fett­zellen dauerhaft zerstört (Kryolipolyse). Dies ist das grundlegende Prinzip des Fettabbaues mit der Kryolipolyse. Werden Fettzellen der Kälte ausgesetzt, dann kristallisieren diese und lösen sich auf. Das dabei freiwerdende Fett wird über Stoff­wechselprozesse aus dem Körper transportiert bzw. verstoffwechselt. Pro Behand­lungsareal sind 2-3 Sitzungen im Abstand von einem Monat notwendig. Je nach Umfang des zu behandelnden Fettgewebes und dem gewünschten Ergeb­nis können weitere Sitzungen durchgeführt werden. Abhängig vom Stoffwechsel und der körperlichen Verfassung der jeweiligen Person ist mit Ergebnissen nach 4 bis 5 Wochen zu rechnen. Am besten eignen sich isolierte Fettdepots an Bauch und Flanken. Die Kryolipolyse eignet sich nicht, um viel Gewicht zu verlieren. Sie bekämpft jedoch äußerst erfolg­reich diätresistente Problemzonen. Vor jeder Behandlung erfolgt ein individuelles ärztliches Beratungsgespräch. Der Arzt entscheidet und überwacht die Dokumentation und den Behandlungsablauf. Vor Ih­ren Behandlungen führen wir jeweils eine lokale Fettschichtmessung und Fotodoku­mentation durch. Zu­sätzlich werden der Umfang und das Gewicht gemessen. So können wir den Erfolg Ihrer Behandlung genau verfolgen.

Mit Hilfe des medizintechnischen Gerätes COOLSHAPING ™ wird Fettgewebe auf exakt 4 Grad Celsius für etwa 60 Minuten gekühlt. Ein spezieller Applikator zieht  da­bei das zu behandelnde Fettgewebe durch ein sanftes Vakuum zwischen zwei Kühl-Paneele ein. Innerhalb dieser Zeit können die einzelnen Fettzellen nun auf 4 Grad Celsius gekühlt werden. Es ist wichtig, dass diese Zieltem­peratur für längere Zeit erreicht wird. Nur so können die einzelnen Fettzellen effektiv aufgelöst werden. Das Verfahren ist nicht schmerzhaft. Anästhesie oder Schmerz­mittel sind nicht nötig. Aufgrund des Vakuumeffektes können eine unangenehme Span­nung und ein intensives lokales Kältegefühl entstehen. Teilweise wird auch über einen kurz anhaltenden Wiedererwärmungsschmerz, Blutergüsse und ein Gefühl wie Muskelkater am nächsten Tag berichtet.

Bitte nehmen Sie in der Woche vor der Behandlung möglichst keine blutverdünnen­den Medikamente wie Aspirin oder Marcumar ein. Tragen Sie zur Behandlung be­queme und weite Kleidung.